SKKH Karl Habsburg-Lothringen eröffnet die Maximilian-Ausstellung und den Sisi-Pavillon

Der Großmeister des St. Georgs-Ordens SKKH Karl Habsburg-Lothringen besuchte am 20. März die Stadt Wels um die Sonderausstellung „Maximilian I. Kaiser – Reformer – Mensch“ im Stadtmuseum Burg und den umgestalteten Sisi-Pavillon im Schlosspark Lichtenegg zu eröffnen. Die Sonderausstellung ist der Höhepunkt des Welser Maximilian-Gedenkjahres anlässlich des 500. Todestages von Kaiser Maximilian I. Sie beleuchtet das machtpolitische Streben des Kaisers, seine Reformen und Neuerungen sowie die Verklärung seiner Person nach seinem Tod. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beziehung Maximilians zu Wels, wo er am 12. Jänner 1519 verstarb. Zu sehen ist die Sonderausstellung bis zum Sonntag, den 27. Oktober. (Nähere Informationen unter www.wels.at/maximilian2019.)

Zwei Leihgaben des St. Georgs-Ordens sind ebenfalls Bestandteil der Ausstellung: eine Kette und ein Halskreuz Maximilians. Die besondere Verbindung des Kaisers zum St. Georgs-Orden bringt das Faksimile eines Stichs „Maximilian als hl. Georg“ des Künstlers Daniel Hopfer um 1518 zum Ausdruck. Dieses zeigt Maximilians unverwechselbares Profil im Gewand des hl. Georg. „Die Exponate von privaten Leihgebern und Traditionsvereinen wie dem St. Georgs-Orden tragen wesentlich zur Qualität dieser Ausstellung bei“, unterstrich Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer.

Kaiser Maximilian I. war ein großer Förderer des Ordens, wie Karl Habsburg-Lothringen unterstrich: „Seine Verbundenheit mit dem St. Georgs-Orden hängt einerseits mit der besonderen Verehrung des Heiligen Georg zusammen, dessen Namen Maximilian I. eigentlich tragen sollte, andererseits damit, dass Maximilian die ritterlichen Ideale zeitlebens pflegte und hochhielt – und für diese stand und steht der Hl. Georg bis heute. So freut es mich ganz besonders, dass dieser vielseitigen und vielschichtigen Persönlichkeit eine ebensolche Ausstellung gewidmet wird. Mein herzlicher Dank gilt allen, die das möglich gemacht haben!“

Ein weiterer erfreulicher Programmpunkt im Beisein von Karl Habsburg-Lothringen  war die Eröffnung des erneuerten Sisi-Pavillons. Schloss Lichtenegg wurde von Ludwig von Polheim im 16. Jahrhundert als Wasserschloss errichtet. Nach wechselnden Besitzverhältnissen gelangte es in das Eigentum von Johann Sigmund Kazianer. In dieser Zeit wurde der Garten barock gestaltet. Von 1890 bis 1897 pachtete Erzherzogin Marie Valerie, Tochter von Kaiser Franz-Joseph I. und Elisabeth in Bayern („Sisi“), gemeinsam mit ihrem Mann Erzherzog Franz Salvator das Schloss samt Garten vom bürgerlichen Besitzer Ludwig Hinterschweiger. Kaiserin Elisabeth besuchte ihre Lieblingstochter Marie Valerie mehrmals im Schloss, weshalb dem Pavillon später der Name „Sisi-Pavillon“ gegeben wurde.